Stiftungsgut...


Gut Halfensbüchel heute

Auf der anderen Seite vom Berg liegt Gut Halfensbüchel, das auch schon auf eine lange Pächtertradition zurückblicken kann.
Ebenfalls in der dritten Generation (hier schon seit 1932) führt die Familie Heider über Johann, Wilhelm und jetzt mit Willi den landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Fläche von 88 Morgen Land.

Stiftungsgüter Heute Hier gilt der gültige Pachtvertrag noch bis 2010 und schließt die Nutzung der dort bestehenden Gebäude selbstverständlich mit ein. Familie Heider hat sich bei der notwendigen Renovierung dieser Bausubstanz wesentlich durch Selbsthilfeleistungen eingebracht.

Die Milchproduktion mit 30 Kühen sowie eine Pferdepension mit bis zu 30 Tieren sind die Haupterwerbszweige dieses Gutes.

Auf beiden zur Stiftung gehörenden Gütern wurden den Landwirten Bremer und Heider Erbbaugrundstücke zur Errichtung eigener Wohnhäuser überlassen. Hierin beweist die Stiftung eindrucksvoll ihr Vertrauen in die beiden Familien, die ihrerseits ihre Verbundenheit durch Generationen hin aufrechterhalten haben.

Wilhelm Heider
Halfensbüchel
51491 Overath
Telefon: (02206)8 24 61

Der Stiftungswald

Neben Fischereirechten an der Agger verfügt die Stiftung zwischen den beiden Gütern über einen rund 50 Hektar großen Wald mit Eichen,
Buchen, Kiefern, Lärchen und Fichten, in jungen und alten Kulturen.
Neben seiner Funktion als Erholungsraum betont die Stiftung in den letzten Jahren eingehend die ökologische Komponente des Waldes als Lebensraum und setzt hierbei auf Umweltschutz in Zusammenarbeit mit dem Forstamt.

Dieser Akzent bekommt besonderes Gewicht, wenn man bedenkt, daß der Wald ein entscheidender Wirtschaftsfaktor der Stiftung ist.
Es gilt hierbei, besonderes Fingerspitzengefühl zu beweisen, wenn man seinen Nutzen aus Holzeinschlag und -verkauf zieht,

umweltverträglich und sogar zur Bereicherung des Waldbestandes durchführen will. Die Stiftung nimmt sich dieser Herausforderung an und weiß sich hervorragend beraten und unter stützt von Hubert Krumtünger, dem betreuenden Forstoberamtsrat, der schon seit 27 Jahren mit und für die Stiftung arbeitet. Forstoberinspektor Andreas Schmidt als Leiter des
Forstbetriebsbezirk Overath ist seit Oktober 1995 ebenfalls für die Stiftung tätig. Die Förster sind mit ihrem Einsatz entscheidend an einer kostengünstigen Nutzung des Waldes beteiligt, um über eine Erwirtschaftung von Überschüssen die weitere Erfüllung des
Stiftungszweckes zu garantieren. So konnten in den Jahren 1982 bis '96 im Jahresdurchschnitt 11.000 DM erwirtschaftet werden.