Overath...
Kommt man nach Overath (gelegen im Naturpark Bergisches Land) taucht man ein in eine Kleinstadtidylle im Grünen. In der Tat vergißt man schnell den hektischen Alltag der Großstadt. So muß es Schulte- Hordelhoff schon in den 20er Jahren erlebt haben, als er die Güter bei Overath erwarb. Dieses Gefühl der Ruhe, das die Hektik vergessen läßt, steigert sich noch, wenn man die Stiftungsgüter am Rande von Overath aufsucht - hier scheint die Zeit noch ein wenig still zu stehen. Man begeg-
net nicht nur einer schönen hügeligen Wald- und Feldlandschaft, nein; auch einer alten Geschichte, die mit den Gütern verbunden ist. Die sich im Besitz der Stiftung befindlichen Güter Kombach und Halfensbüchel schauen zurück auf eine alte Tradition.
Seit dem Spätmittelalter lassen sich die Güter nachweisen und zwar in Verbindung mit alten Rittergeschlechtern. So gehörte Halfensbüchel zum freiadligen Rittergut Großbernsau während Kombach selbst Rittersitz derer von Wachendorf war. Im 17. Jahrhundert gelangte Kombach dann in die Hände der Familie von Wylich, die über Heirat auch Halfensbüchel als Nebengut erwarb.
Beide Güter blieben lange Zeit in ihrer Entwicklung miteinander verbunden. Auch nach dem Dynastieende derer von Wylich (Mitte des 19. Jh.) gelangten diese Güter 1904 wieder in die Hand eines einzigen Besitzers. Der Viehhändler und Metzgermeister P. Lehmacher aus Köln, als erster bürgerlicher Gutsherr der Güter, vereinte diese beiden wieder. Er war auch der Erbauer des sogenannten Herrenhauses aus den Jahren 1907 bis 1911 (neben Gut Kombach), das der Stiftung dann seit ihrer Genehmigung (mit Unterbrechung bis 1951) bis zum Verkauf 1972 als Gebäude für die Kindererholungsmaßnahmen zur Verfügung stand. Auf Gut Kombach selbst steht heute noch das aus dem bergischen Bruchstein errichtete Stammhaus des ehemaligen Rittersitzes.
Der Name des Gutes Kombach ist seit 1955 mit der Pächterfamilie Bremei
verbunden. Nach Anton und Matthias tritt nun auch schon mit Friedel Bremer
die dritte Generation auf den Plan. Bis 2009 gilt der augenblickliche
Pachtvertrag, der die landwirtschaftliche Nutzung von 90 Morgen Land und
die Bewohnung des Gutes mit seinem instandgesetzten bürghausartiger:
Rittersitz garantiert. Das denkmalgeschützte Gebäude konnte in den Jahrer
1995/96 mit Landeszuschüssen und den vorbildlichen Selbsthilfeleistunger
der Familie Bremer grundlegend restauriert werden. Um wettbewerbsfähig zu
bleiben, investierten die Pächter auch in einen vollautomatisierten
Boxenlaufstall für 70 Milchkühe.
Die Milchproduktion und die Bullenmast sind die Hauptstandbeine dieses bäuerlichen Betriebes. Der vom Kombach gespei- ste kleine Weiher und das als Gruppenunterkunft der Stiftung genutzte Holzhaus werden auch von der Familie Bremer betreut.
Friedel Bremer
Kombach
51491 Overath
Telefon: (02206) 31 07
Bedingungen für die Nutzung des Holzhauses (Kombach)
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zum kostenlosen Download:
Kommt man nach Overath (gelegen im Naturpark Bergisches Land) taucht man ein in eine Kleinstadtidylle im Grünen. In der Tat vergißt man schnell den hektischen Alltag der Großstadt. So muß es Schulte- Hordelhoff schon in den 20er Jahren erlebt haben, als er die Güter bei Overath erwarb. Dieses Gefühl der Ruhe, das die Hektik vergessen läßt, steigert sich noch, wenn man die Stiftungsgüter am Rande von Overath aufsucht - hier scheint die Zeit noch ein wenig still zu stehen. Man begeg-
net nicht nur einer schönen hügeligen Wald- und Feldlandschaft, nein; auch einer alten Geschichte, die mit den Gütern verbunden ist. Die sich im Besitz der Stiftung befindlichen Güter Kombach und Halfensbüchel schauen zurück auf eine alte Tradition.
Seit dem Spätmittelalter lassen sich die Güter nachweisen und zwar in Verbindung mit alten Rittergeschlechtern. So gehörte Halfensbüchel zum freiadligen Rittergut Großbernsau während Kombach selbst Rittersitz derer von Wachendorf war. Im 17. Jahrhundert gelangte Kombach dann in die Hände der Familie von Wylich, die über Heirat auch Halfensbüchel als Nebengut erwarb.
Beide Güter blieben lange Zeit in ihrer Entwicklung miteinander verbunden. Auch nach dem Dynastieende derer von Wylich (Mitte des 19. Jh.) gelangten diese Güter 1904 wieder in die Hand eines einzigen Besitzers. Der Viehhändler und Metzgermeister P. Lehmacher aus Köln, als erster bürgerlicher Gutsherr der Güter, vereinte diese beiden wieder. Er war auch der Erbauer des sogenannten Herrenhauses aus den Jahren 1907 bis 1911 (neben Gut Kombach), das der Stiftung dann seit ihrer Genehmigung (mit Unterbrechung bis 1951) bis zum Verkauf 1972 als Gebäude für die Kindererholungsmaßnahmen zur Verfügung stand. Auf Gut Kombach selbst steht heute noch das aus dem bergischen Bruchstein errichtete Stammhaus des ehemaligen Rittersitzes.
Der Name des Gutes Kombach ist seit 1955 mit der Pächterfamilie Bremei
verbunden. Nach Anton und Matthias tritt nun auch schon mit Friedel Bremer
die dritte Generation auf den Plan. Bis 2009 gilt der augenblickliche
Pachtvertrag, der die landwirtschaftliche Nutzung von 90 Morgen Land und
die Bewohnung des Gutes mit seinem instandgesetzten bürghausartiger:
Rittersitz garantiert. Das denkmalgeschützte Gebäude konnte in den Jahrer
1995/96 mit Landeszuschüssen und den vorbildlichen Selbsthilfeleistunger
der Familie Bremer grundlegend restauriert werden. Um wettbewerbsfähig zu
bleiben, investierten die Pächter auch in einen vollautomatisierten
Boxenlaufstall für 70 Milchkühe.
Die Milchproduktion und die Bullenmast sind die Hauptstandbeine dieses bäuerlichen Betriebes. Der vom Kombach gespei- ste kleine Weiher und das als Gruppenunterkunft der Stiftung genutzte Holzhaus werden auch von der Familie Bremer betreut.
Friedel Bremer
Kombach
51491 Overath
Telefon: (02206) 31 07
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